transphilosophisch #72

Eine Folge wie ’ne Bordsteinpizza: Rund, aufm Boden und von ganz tief unten. Das ist jetzt vielleicht nicht die stärkste Analogie, aber genau darum geht’s, also um Schwäche.

Im Transteil erzählt Rick von seinem jüngsten Besuch in einer gynäkologischen Praxis, eine Welt, die Maik nur aus Überlieferungen kennt und wo du dich schnell mal schwach fühlst. Im Philosophieteil wird dieses Gefühl oder das Begriffsklimmbimm, das unsere deutlich toxisch-männlich geprägte Kultur im Laufe der Jahrhunderte da drumrumgetüddelt hat, auf den Seziertisch gelegt und gepflegt zerpflückt. Sind es wirklich Menschen, die schwach „sind“? Oder steht alles im Verhältnis und es sind eher Gemeinschaften, die nicht willens oder in der Lage sind, ihre Mitglieder in all ihrer Diversität abzuholen und gleichzustellen? Wer unbedingt Antworten auf diese Fragen braucht, möge bitte hier draufklicken und sich zurücklehnen:

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transphilosophisch #71

Skandal! Die Illuminaten planen doch tatsächlich die Beschneidung unser Freiheit hinsichtlich der Entscheidung, ob ich im Auto einen uncoolen Sicherheitsgurt anlege oder nicht, durch den mein Leben und das anderer geschützt wird. Rick und Maik recherchieren das und kommen zu dem erschreckenden Ergebnis, dass die ewige Feindschaft zwischen Freiheit und Sicherheit nur für die Öffentlichkeit inszeniert wird. In Wahrheit treffen sich die zwei Begriffe heimlich in abgelegenen Highway-Motels und verbringen zügellose Liebenächte miteinander. Wer diese Folge nicht hört, riskiert ein Ordnungsgeld in Form einer lebenslangen Mitgleidschaft in der FDP.

You have been warned!

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transphilosophisch #70

Rick und Maik haben Besuch. Es ist die Schriftstellerin Miku Sophie Kühmel, die den beiden bei der Diskussion um das Thema Männlichkeit zur Seite steht. Miku hat nämlich ein Buch geschrieben, das sehr gut dazu passt, aber natürlich stürzen die drei sich sehr bald auf die toxische Variante und proben ganz nebenbei den Abgesang des binären Geschlechterbildes.

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Wer außerdem Mikus Buch lesen möchte, sollte dies unbedingt tun, denn es ist sehr gut. Hier könnt Ihr es kaufen, ein bisschen reinlesen und so sieht es aus:

transphilosophisch #69

Nach beinahe 70 Folgen Transition fühlt Rick sich mittlerweile überaus zufrieden mit sich selbst. Andere, die ihn gar nicht kennen, finden das falsch und einige davon unterrichten sogar Philosophie und werfen TERF-Thesen in die Welt. Das ist alles andere als cool, darum destroyen Rick und Maik zunächst mal die betreffende Stock-Philosophin aus dem vereinigten Königreich und sprechen danach über die Coolness a priori. Es gibt Lacher, endlich mal wieder Pistazien, eine brandneue Maßeinheit, Christian Lindners heimliche Schlagerkarriere und einen Dübel zur allgemeinen Abkühlung. Setzt die Sonnenbrillen auf – hier kommt Folge #69.

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transphilosophisch #67

Im Transteil dieser Folge spricht Rick davon wie er neulich alte Fotos gefunden hat auf denen er sich kaum wiedererkennt. Schon komisch, so ein Blick zurück ins Früher, das ja wirklich mal existiert hat. Vor allem, wenn du dich selbst darin siehst.

Im Philosophieteil geht’s danach sofort um die Wurst. Oder vielmehr um die Zukunft, in die vorwiegend ältere Semester eine solche hineinkacken, die dann jene wegmachen dürfen, die heute noch zu jung dazu sind. Finster oder rosig kann sie sein, so eine Zukunft, und immer diese drängenden Fragen: Gibt es eine? Auch für mich? Ist sie »gut«? Und wann ist sie vorbei? Wie viel ist noch übrig vom Morgen? Ist das jähe Ende schon näher, als wir denken und alle Hoffnung ist vergebens?

Schlussendliche Antworten auf all diese und überhaupt sämtliche nur denkbare Fragen gibt’s wie immer in der neuen Folge. Gönn sie Dir. Sei ein Gönnjamin. Bis gleich!

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transphilosophisch #66


Frisch aus Paris. Oder war’s Mailand? Egal, sie riecht jedenfalls immer noch nach frischem Catwalk, die neue Folge.

Im Transteil redet Rick zuerst über fiese Trigger, die überall lauern können. Jemand sagt etwas scheinbar Banales zu dir und es kreist noch tagelang durch deinen Kopf. Eine winzige Aussage, auf die du in dem Moment gar nicht groß reagierst, wird plötzlich zum Auslöser einer ganzen Kaskade an Gedanken, die dich ganz plötzlich runterziehen, ohne dass du begreifst, warum eigentlich. Genau so geht es Rick manchmal, wenn mit ihm über trans Themen geredet wird.

Im Philosophieteil geht’s dann um Fäschn … äschn … schn! Oder wie es früher auch genannt wurde: Mode. Die sorgt für ordentlich Diskussionszündstoff, bis Maik keinen anderen Ausweg als die Anarchie mehr sieht. Selber hat er’s nicht so mit der Mode, ist froh, wenn er nicht erst im Studio merkt, dass sein Outfit heute durchweg grün ist. Aber tatsächlich ist die häufig auf Rassismus und Geschlechtertrennung fußende Geschichte der KleiderORDNUNG ziemlich uncool. Dann doch lieber im Untergrund alle Regeln über den Kleiderhaufen werfen und eine gute Zeit haben – come as you are! Das gilt auch fürs Podcast-Lauschen: Nackig, im Bademantel, im Anzug oder im 50.000$-Kleid á la Met(t) Gala. Ganz wie es dir beliebt, Hauptsache reinhören! Als kleinen Bonus gibts am Ende außerdem ein kleines transphilosophisch-on-the-road-Special und einen von Maik höchstpersönlich selbstgeschnitzten Chilltrack.

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transphilosophisch #65

Im Transteil erzählt Rick von seiner ersten Badesession nach der Mastektomie. Und weil Rick und Maik kurz davor sogar noch im Auftrag der Kultur ein Festival besucht haben, sprechen sie über die „Missoirs“, die sie da gesehen haben. im Gegenzug zu „Pissoirs“, die in Deutschland bekanntlich eine etwas längere Geschichte haben.

Gleich im Anschluss gehen die beiden im Philosophieteil aufs Ganze und sprechen über das kleine Wörtchen „man“, in dem mehr steckt, als man glaubt (Rimshot). Es handelt sich dabei nämlich um ein Pronomen, das deutsche Muttersprachler:innen sehr gern verwenden, obwohl die meisten Sätze, die es beinhalten, logisch betrachtet, vollkommener Unsinn sind. Beim Versuch, das Wörtchen zu vermeiden, geraten aber selbst Rick und Maik an ihre Grenzen und müssen erfahren, wie tief es sich in ihren Köpfen eingenistet hat.

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transphilosophisch #64

Der vierte Staffelstart beginnt mit Überlänge und neuem Intro. Vertrauen ist das Thema der Stunde(n) und Rick und Maik in absoluter Auskipp-Laune: Was ist bei Rick seit der Mastektomie passiert? Was hat Maik mit seinem Wasserkocher angestellt? Und worauf kann man eigentlich noch vertrauen? Die Folge gibt’s zum sofort anhören oder To Go auf soundcloud, spotify, iTunes und der ganzen Rasselbande.

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transphilosophisch #63

In diesem very special Staffelfinale springen Rick und Maik in die Shopping-Spree, um sich schon mal für die nahende Sommerpause zu erfrischen. Konsum, oder auch das »Amen in der Kirche« genannt, ist das Thema der letzten Folge von Staffel 3. Ohne diesen modernen Ablasshandel ist nämlich kein Paradies möglich. Zumindest auf Erden nicht. Der Weg zum kapitalistischen Lebensglück ist ein zwei Stufenverfahren: Zuerst aschimilieren, dann assimilieren. Bei Ersterem muss man so richtig Asche im Handel lassen (Kaufen), bei Zweiterem das so erworbene Produkt dem eigenen Leben oder der Körperchemie hinzufügen (Saufen). Ziemlich easy, bleibt nur die Frage: Funktioniert das auch wirklich? So mit der Gesundheit, ständigem Wirtschaftswachstum und den Ökobilanzen? Die Antwort darauf kennt nur der heilige Lindner, aber ob er Recht hat, erzählt wie immer Tante Zukunft in einer ihrer Anekdoten. Das Thema wurde von unserem Patron Timo gewählt.

Thanks, Timo!

Diese Folge ist für Dich.

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transphilosophisch #62

„Gehorsam ist der Anfang aller Weisheit“, schrieb Hegel in seiner Philosophie des Geistes, nichts ahnend, dass er sich damit 200 Jahre später Podcastverbot bei Rick und Maik einhandeln wird. Sein Gedanke scheint sich leider tief in die deutsche Kultur gegraben zu haben. Angefangen im Schulbetrieb, wo Im-Unterricht-Trinken oder Die-Falsche-Antwort-Geben oft schon einen Ungehorsam darstellen. Wer nicht pariert, kriegt die Zukunft mit bösen Zauberzahlen gespickt. Nichts gegen Regeln per se, für’s Gemeinwohl und so, aber führt blinder Gehorsam am Ende nicht eher zu Unterdrückung und kultureller Stagnation? Nö, sagen moderne Polit-Hegelianer:innen und rascheln mit der unhinterfragten Gehorsamskette, die den einen die Hälse zuschnürt und die anderen derbe bereichert.

Rick und Maik sind in dieser Folge trotzig gegenüber dem seit der Kinderstube genährten Gehorsamskult und diskutieren kackfrech den Wert des Ungehorsams. Dialektisch sogar, also im Hegel-Style. Musik gibt’s diesmal zwar keine, dafür wird ein Buch gefeaturet. Nämlich Wie man mit einem Mann unglücklich wird von Ruth Herzberg. Ein wirklich tolles Buch, verfilmt von Til Schweiger … wait, what?

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