transphilosophisch #83

Magischer Besuch im Podcaststudio! Zusammen mit Mag fachsimpeln Rick und Maik über eine Form der Magie, die überaus wirklich ist. Die drei haben sie nämlich schon zig mal erlebt und auch zu dritt als eingefleischtes Jam-Trio mehrfach heraufbeschworen.

Im Transteil überbringt Rick aber erst einmal eine frohe Kunde. Er wird etwas studieren, das aber leider den deutschen Behördenapparat zum Rattern bringt, wie es schon in vielen Transteilen dieses Podcastes berichtet wurde. Denn Streichung des Geschlechtseintrages und Namensänderungen verwirren die deutsche Bürokratie zutiefst! Die Arme. Was Rick studieren will, willst du wissen? You know where to click.

Im Philosophieteil werden dann die Zauberformeln ausgepackt. Es geht um Träume, über die Mag ein Buch gemacht hat, und wie Geträumtes beizeiten die Grenzen zur Realität überschreitet. Wenn du dich in eine geträumte Person verknallst z.B., oder sie zehn Jahre später plötzlich völlig wach in der Welt vorfindest. Sogar heraufbeschwören lässt sie sich, die Magie. Nämlich mit eigenst für diesen Zweck angefertigten Instrumenten auf denen sich Klangwirbel erzeugen, die dich in Bereich des Universums abheben lassen, die noch nie ein Mensch zuvor gesehen hat. Klingt zu chiffriert und abgehoben? Na dann hör mal besser schnell in diese Folge hinein.

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transphilosophisch #82

Rick und Maik machen sich auf zu neuen Metaebenen. Nach über 80 Folgen ungehaltenen Kommunizierens, wird jetzt über das Kommunizieren kommuniziert.

Im Transteil geht es mal wieder um Haare, die bei Rick langsam aber sicher Chewbaccaausmaße annehmen. Da kann auch die ärztlich verordnete Elektroschocktherapie nichts gegen tun, die Rick aus Gründen, die allerdings nichts mit kirchlichen Korrekturmaßnahmen zu tun haben, über sich ergehen lässt.

Im Philosophieteil geht’s im Anschluss um – alles. Denn Kommunikation ist alles. Sagen viele. Was genau das bedeutet, versteht niemand, weshalb es unsagbar wichtig wäre, darüber zu reden. Überhaupt zu reden, zu kommunizieren und einander zu verstehen. Fest steht offenbar, dass wir es alle bitter nötig haben, dieses Kommunizieren, denn ohne funktioniert leider gar nichts. Zwischenmenschliche Beziehungen, Miteinander, Gemeinschaft, Kultur, social media. Bitter ist nämlich: Wenn alles Gesendete nie und nimmer bei allem Empfangenden so ankommt, wie es gedacht, gewollt oder gefühlt war, bleibt am Ende nichts außer Einsamkeit. Die vollkommene Individualität. Viel interessanter scheint daher die Frage zu sein: Wie kommunizieren wir? Und zwar erfolgreich.

An uns ist die Uniklinik Aachen herangetreten. Diese sucht nämlich Proband:innen für eine Studie, die Auswirkungen einer Hormonbehandlung auf Gehirn und Psyche herausfinden möchte. Wenn ihr also vor einer Hormonbehandlung steht und zur Studie beitragen möchtet, schaut mal hier und meldet euch ggf. unter transit@ukaachen.de. Ihr bekommt eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 100 Euro und eine Fahrkostenerstattung.

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transphilosophisch #79

Diese Folge hat alles! Kaffee, zwei Sofas, Weddinger Backroundgeräusche, einen Chor und last but not least – einen Gastauftritt von Audrey Naline!

Im Transteil erzählt Rick aber erstmal von Stimmen im Kopf und in den Ohren, ihrem Klang und von Chören in die eine Jahrhunderte alte Heteronorm sie ausnahmslos ordnet. Da wird’s heikel, wenn z.B. eine Frau nach Tenor klingt, gemäß einer Chorleitung – mit klar binärem Geschlechterbild – aber eigentlich drüben im Sopran stehen müsste. Heikel für die Chorleitung, denn: This does not compute for the klassische Musikausbildung. Und zu faul, ihre Strukturen einer selbstbestimmteren Gesellschaft anzupassen, sind solche old school Institutionen offenbar leider auch.

Womit wir schon im Philosophieteil wären. In dem geht’s nämlich um die Faulheit of it all, die entweder ein toxischer Ausdruck egozentrischer Lebensweisen oder eine Rebellion gegen befremdliche Sozialstrukturen ist. So genau wissen Rick und Maik das am Anfang noch nicht, aber sie diskutieren eifrig, um euch mit den Antworten zu versorgen, damit ihr euch nur noch auf die faule Haut legen und diese Folge zu hören braucht.

In other news – surprise! In der Werbung begegnen Rick und Maik ganz zufällig keiner anderen als Audrey Naline, der weltweit einzigen Dragqueen, die über Berlins unüberschaubaren Wasserwegen – kurz: »Spree« – das Stadtbild erklärt. Du glaubst vielleicht, du hättest Berlin gesehen, aber wenn du es nicht durch die vom Schampus leicht beschwipsten Augen Audrey Nalines gesehen hast, hast du gar nichts gesehen und solltest schleunigst eine Spreefahrt buchen. Und zwar hier: www.audreynaline.de

Noch nicht überzeugt? Dann hör dir das mal an:

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transphilosophisch #78

In dieser Folge geht es mal wieder heiß her. Eine Werbung, Musik und eine hitzige Diskussion nach einem fulminanten Transteil. Was will man mehr als eingeschworener Peter?

Im besagten Transteil erzählt Rick zunächst von einem neugierigen Allgemeinmediziner, der von »trans« bisher noch nicht so viel mitbekommen hat und offenbar einen ungeheuren Hunger auf das Deadnaming verspürt. Danach geht es um Onlinedating, das Rick – wie viele andere – leider und gezwungenermaßen mit einem ganzen Sack voll Lables zu vollziehen gezwungen ist, weil das heute halt so ist, aber was die Sache nicht gerade einfacher macht.

Im Philosophieteil machen sich Rick und Maik anschließend postwendend auf die Suche nach Narziss, einem vor langer Zeit verschollenen Jünglich aus der Old-School-Griechenland. Zeugenberichten zufolge verliebte er sich unsterblich in sich selbst und … starb dann. Dumm gelaufen für ihn. Auf dem Weg zurück in die Antike vollziehen die beiden Podcaster noch einen Zwischenstopp bei Jesus Christus und decken auf, dass es sich bei diesem jungen »Gottesohn« aus Nazareth in Wahrheit um ein verkanntes Zauberkunstgenie handelt, dessen Chronist oder günstig eingekaufter Biograf etwas über’s Ziel hinausgeschossen hat bei der Beweihräucherung seines Klienten und Auftraggebers.

Aber Narzissmus – das ist schon so ein Ding für sich. Ein regelrecht Mensch gewordenes schwarzes Loch, das zugegebenermaßen schön mit anzusehen ist und gern alles um sich kreisen lässt, dass dich aber auch skrupellos aufsaugt und verschluckt, wenn du zu nah rangehst.

Thematisch passende Musik gibt es in dieser Folge von Gorjeoux Moon, deren unfassbar großartige Ausstellung »have you ever meta haiku« in dieser Folge auch explizit beworben wird. Für Infos siehe unten. Hier erstmal die aktuelle Folge:

Gorjeoux Moon – have you ever meta haiku

Opening: Friday, 25.03. – 16 Uhr – 21 Uhr

Opening times: Saturday 26.03. & Sunday 27.03. 16 – 19 Uhr

Live performance Saturday 26.03. – 19 -21 Uhr. Tickets available here.

Weitere Infos gibt es hier!

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transphilosophisch #77

Schnapszahl! Rick und Maik lassen die Pistazien knacken und sind in Bestlaune. Thema sind diesmal »Menschliche Fassaden« – die machen den beiden Podcastern nämlich ganz schön zu schaffen.

Im Transteil erzählt Rick davon, wie sich seine Haare verändern – spoiler alert: ihre Anzahl verringert sich. Aber macht nix, dafür gibt’s schließlich Humor! Was Hubschrauberlandeplätze damit zu tun haben..

Im Philosophieteil wird schnell klar: die Facetten menschlicher Fassaden sind vielseitig. Die Frage ist nämlich, von welcher Perspektive aus auf den sie geschaut wird. Malen wir uns die Welt, wie sie uns gefällt, oder lassen wir uns von anderen anmalen? Es stellt sich die Frage, ob es einen wahren, rauen Betonbau hinter all dem schönen Putz und – in Fällen einiger Parteipolitiker*innen – hinter den hässlich hellblau angestrichenen Burgtürmen gibt. Am Ende wissen wir nämlich alle, was da an der Fassade von den mittelalterlichen Abortkerkern herunterkam… Zurück in die Moderne geht’s gen Schluss: Natürlich hat auch das Internetzeitalter und seine Erfindung der sogenannten sozialen Medien Einiges zur komplexen Welt der Innenwahrnehmung und Außendarstellung beigetragen. Also los:

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transphilosophisch #76

Dasselbe wie immer – nur in grün. Top Thema in dieser Folge sind nämlich Pflanzen. Ganz richtig, die Senioren unter den zahllosen Spezies, die auf unserem blauen Planeten rumhängen und -stehen.

Im Transteil nichts Neues, lautet die Devise der ersten Folgenhälfte, denn RIck hat tatsächlich nichts zu erzählen. Das sagt er oft, aber diesmal stimmt’s wirklich. Gerade ist er auch etwas beschäftigt mit den Nachwirkungen einer Weisheitszahn-OP und einer sich anbahnenden Erkältung.

Der Verlust dieses Stückes Sophia in Zahnform hindert ihn jedoch nicht, voll in den Philosophieteil mit einzusteigen. Beim Gespräch über Pflanzen fallen den beiden nämlich Interessante Dinge auf. Der Wald zum Beispiel. Was für ein gutes Beispiel einer friedlichen und sogar nachhaltig lebenden Gemeinschaft. Alle lassen sich ihren Raum, leben mit-, als gegeneinander und über das unterirdisch verlegte Wurzelintranet werden Informationen, sogar Nährstoffe ausgetauscht. Überhaupt muss es den Pflanzen erstmal jemand nachmachen, sich von Wasser und Licht zu ernähren. Aber immerhin machen die das auch schon ’ne Weile länger als die komischen Menschen mit ihren popligen 300.000 Jahren, nach denen sich letztere aber trotzdem ganz selbstgerecht an die Spitze der Nahrungskette stellen und den Naturschutz erfinden, in dem sie sowohl die Rolle der Schützer:innen als auch der ihrer Gegner:innen einnehmen.

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transphilosophisch #73

22, here we come! Es ist die erste Folge im neuen Jahr und wir haben uns zur Feier des Jahres einen Gast ins Studio gesetzt. Es ist niemand anderes als – Kuba! Mit ihm reden wir über das wundervolle Thema Humor und allem, was dazu gehört: Comedy, Stand-up, die Komödie, fart jokes (obviously) und natürlich die Macht, die ein solch mächtiges Kunsthandwerk dir verleiht.

Aber zuerst erzählt Rick im Transteil von seiner frisch entfachten Liebe zum Schwimmen und in welche Bredouillen dich so ein Hallenbandaufenthalt als Transperson bringen kann. Danach geht’s im Philosophieteil mit Karacho ins Gelächter und wir tasten uns an den Wurzeln des Humors einmal bis in die Antike und zurück. It’s just … hilarious.

Wer mehr von Kuba hören oder generell mitbekommen will, gehe bitte auf diesen Link und checke die Fantastische Wissenschaftlichkeit aus. Und du musst nicht mal SciFi-Fan sein, um damit eine Menge Spaß zu haben. Wirklich wahr. Einen Vorgeschmack kriegst du aber erstmal in der ersten Folge des brandneuen Jahres 2022:

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transphilosophisch Xmas 2021

Nach »Weihnachten ist wie Nord-Korea« und »Stille Nacht, heiliger Bimbam« kommt nun für Sie: »Süßer die Socken nie stinken.« Das nunmehr DRITTE Weihnachtsspecial dieses ultra-ernsten Podcastes, das inzwischen zur alljährlichen Tradition geworden ist. Rick und Maik finden sich am heiligen Abend zusammen und sprechen über alle wichtigen Themen rund um den größten und ältesten Konsummotor unserer tollen Gesellschaft. Punkt Nr. 1 auf der Weihnachtstagesordnung: Geschenke!

Rick kriegt dieses Jahr ein paar Bücher, die Maik vor Jahren seinem Werte & Normen-Lehrer geklaut hat und Maik kriegt – wenn auch nicht von Rick – eine Wohnung? Yes, ganz richtig. Der Schenker ist der Wedding, in den Maik zur Feier des beschissenen Jahres, das er hinter sich hat, einziehen darf.

Außerdem gibt es jede Menge Klatsch und Tratsch über die Machenschaften des Großunternehmers Santa Claus: Von Methkarotten über Kannibalismus bis (Ren)Tierquälerei ist alles dabei. Ein zauberhafter Märchenspaß für die ganze Familie.

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transphilosophisch #72

Eine Folge wie ’ne Bordsteinpizza: Rund, aufm Boden und von ganz tief unten. Das ist jetzt vielleicht nicht die stärkste Analogie, aber genau darum geht’s, also um Schwäche.

Im Transteil erzählt Rick von seinem jüngsten Besuch in einer gynäkologischen Praxis, eine Welt, die Maik nur aus Überlieferungen kennt und wo du dich schnell mal schwach fühlst. Im Philosophieteil wird dieses Gefühl oder das Begriffsklimmbimm, das unsere deutlich toxisch-männlich geprägte Kultur im Laufe der Jahrhunderte da drumrumgetüddelt hat, auf den Seziertisch gelegt und gepflegt zerpflückt. Sind es wirklich Menschen, die schwach „sind“? Oder steht alles im Verhältnis und es sind eher Gemeinschaften, die nicht willens oder in der Lage sind, ihre Mitglieder in all ihrer Diversität abzuholen und gleichzustellen? Wer unbedingt Antworten auf diese Fragen braucht, möge bitte hier draufklicken und sich zurücklehnen:

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transphilosophisch #71

Skandal! Die Illuminaten planen doch tatsächlich die Beschneidung unser Freiheit hinsichtlich der Entscheidung, ob ich im Auto einen uncoolen Sicherheitsgurt anlege oder nicht, durch den mein Leben und das anderer geschützt wird. Rick und Maik recherchieren das und kommen zu dem erschreckenden Ergebnis, dass die ewige Feindschaft zwischen Freiheit und Sicherheit nur für die Öffentlichkeit inszeniert wird. In Wahrheit treffen sich die zwei Begriffe heimlich in abgelegenen Highway-Motels und verbringen zügellose Liebenächte miteinander. Wer diese Folge nicht hört, riskiert ein Ordnungsgeld in Form einer lebenslangen Mitgleidschaft in der FDP.

You have been warned!

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