transphilosophisch #60

Man muss es einfach sagen: Diese Folge ballert! Regelrecht. Während die Bundesregierung ein paar Kieze weiter ratlos und unter aller Würde eine Krise verwaltet, setzen Rick und Maik noch einen oben drauf und und zeigen mal wie philosophisch inkompetent die BRD über Jahrzehnte mit ihrem angeblich höchsten Gut – der Menschenwürde – umgegangen ist, das bekanntlich auf der Poleposition des Grundgesetzes steht.

Der alte §175 StGB, das in den 80ies geschriebene TSG, so genannte Ausländerbehörden, der Umgang mit Menschen, die als „Frau“ gelesen werden – wie antastbar die Würde des Menschen am Ende wirklich ist, lässt sich also leicht an der Nachkriegshistorie zeigen. Woran lag’s? Was waren die Schlupflöcher? Zählte man(n) einfach bestimmte Personen per definitionem nicht in die Menge der „Menschen“? Oder erklärte andere ganz einfach für nicht existent? Sind Menschen nur Würde-berechtigt, wenn sie auch cis, männlich, hetero, monoamorös und am besten weiß sind?

Es scheint jedenfalls so, deswegen haben Rick und Maik sich, befeuert durch eine Kanne Kaffe, diesen Donner-Talk geliefert. Dazu gibt’s ein bisschen Schabernack und natürlich gute Musik – diesmal von Lia Sahin, dem bunten Fleck im Hip Hop, mit einem Track, der dir die Socken auszieht, Peter, schwöre! Klicke jetzt und verabreiche dir eine Dosis Empowerment:

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transphilosophisch #59

Pro-Maik und Contra-Rick sprechen über Mitleid. Während Maik mal wieder den ollen Schopenhauer ausgräbt, um mit dessen Mitleidsmoralphilosophie ins Feld zu ziehen, die alles Lebende über einen Kamm schert, kommt Rick schon beim Gedanken an Povertyporn und anderen humanitären Ablasshandel das blanke Kotzen. Empathie sei doch wohl!, wettert Rick, aber Maik lenkt ein, das habe der Schopi doch! Quasi! Als die Diskussion schließlich beim Selbstmitleid ankommt, eskaliert das Thema. Selbstmitleid, wie geht das? Ein Ich bemitleidet Sich, wobei Ich = Sich, das Leidende ist also gleichzeitig Mitleidendes und Bemitleidetes. Natürlich gilt die Regel: Geteiltes Leid = halbes Leid, also Leid durch Leid gleich 1/2 Leid. Trotzdem halbiert sich da nix! Wird eher noch schlimmer und führt erfahrungsgemäß nirgendwohin, außer in die Depression, Isolation und sogar Misantrophie. Letzteres kannte schon der Schopenhauer. Sehr gut sogar.

Diese Folge ist ein Muss für Leidende, Mitleidende, und Bemitleidete. Für alle also, denn Leben = Leiden, sagt der Buddhismus. Außerdem haben wir gehört, dass in jeder Minute, in der diese Folge nicht gehört wird, irgendwo auf der Welt ein Streifenhörchen stirbt. Die Korrelation dieser beiden Ereignisse ist noch öffentlich unbestätigt, aber das macht nichts, denn die Folge ist sehr gut. Und Anhören kostet literally – nichts.

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transphilosophisch #58

Krokodile sind bewältigbar, Insektenschwärme nicht so sehr. Auch bewältigbar: Eine Mastektomie! Von der berichtet Rick im laaangen Transteil dieser Folge, die sich eben deshalb und nicht zuletzt aus dramaturgischen Gründen um eine Woche verzögert hat. Eigentlich ist Ekel das Thema, aber Rick hat dazu passend jede Menge Krankenhausgeschichten mitgebracht. Blut und Schläuche im Körper. Pfui Dübel! Skalpelle, TavorTM, Anästhesie! Eine Chirurgin, die kurz vor der OP sagt: HAAALT! STOP THIS KRANKENHAUSBETT! Das alles passt, denn das Thema dieser Folge ist eigentlich Ekel. Entschieden im Namen der Patrons.

Auf diese Geschichten hat Peter, das geduldigste Publikum der Welt, auch eine ganze Woche warten müssen. Da blieb nämlich den einen Samstag zuvor einfach die Folge aus, wenn auch aus gutem Reason. Aber hier ist sie nun!

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transphilosophisch #53

Rick und Maik, Eure beiden Lieblingsbetazoiden vom Planeten Wedding, spreaden das word. Es lautet „Empathie“ und es ist auf seiner Reise durch unsere Kultur noch nicht besonders weit gekommen. Na immerhin bis zu Peter dringt es jetzt durch. Nämlich mit der neuen Folge transphilosophisch. Supergeile Musik gibt’s dieses Mal von Gläser, der schon mal mit dabei war. und zwar mit der brandheißen Single „Zu Tage in der Nacht“. Check das aus, Peter! Und zwar auf Spotify, Youtube oder einfach auf good old Soundcloud.

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transphilosophisch #52

Ist es ein Flugzeug? Sind es zwei Vögel? Nein, es ist ein Podcast! Von Homer bis Marvel und Nintendo – wir haben sie alle: Helden, Idole, überalltägliche Menschen, die sooo viel besser als der Durchschnittsmensch zu sein scheinen. Das Heldentum kennt keine kulturellen Grenzen, hält sich wacker seit Jahrtausenden und wuchert durch eine Generation nach der anderen. Besonders ansteckend sind Geschichten und Sagen und weil es in denen ja hauptsächlich um Männer geht … na ja, den Rest kannste dir selber denken, Peter, oder? Rick und Maik, deine zwei Pantoffelhelden aus dem Wedding, machen deshalb um 2020 mal so’n bisschen auf meta und sprechen drüber. Gönn es dir, es ist einfach nur supernice. Musik gibt’s dieses Mal von Rick selbst und es lohnt sich eeecht da mal reinzuhören.

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transphilosophisch #51

Endlich! Nach langem Zögern wagen sie sich an dieses edelste aller Themen. Rick und Maik sind on fire! Wussten sie doch von Anfang an, dass die allmächtige Musik die einzige Antwort ist, die dieser Podcast jemals liefern wird. Zum Schluss gibt’s dann einen langen Ausflug in die Beatfabrik, nur für Peter, damit der mal sieht, wo die ganzen Trackleckereien eigentlich so herkommen. Diese Jam Session und den daraus entstehenden Beat bzw Track willst du einfach NICHT verpassen. Also los. Hoch die Headphones, ruff uff de Birne damit und ab dafür. Bis gleich!

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transphilosophisch #50

50 Folgen, OMf*ckingG! So lange schon geben Rick und Maik alles, um Peterchen regelmäßig seine dringend benötigte Podcastdosis zu verpassen. Grund genug, optimistisch zu bleiben, einen Gast einzuladen und mit selbigem einen zweistündigen Podcast rauszuhauen. Alle wollen ihn, wir haben ihn gekriegt: Alexander Lehnert, der Bewährungshelfer von Audrey Naline, kommt auf einen Plausch vorbei, auf Kaffee, Kuchen, Hütchenspiele und tiefe Einblicke in die Welt der Kunstschaffenden Berlins, wo’s momentan nicht gerade nach Rosen durftet. Musik gibt’s dieses Mal und zur Feier des Tages von – uns. Uns höchstpersönlich, damit man mal sieht wie viel love und sweat in all dem steckt.

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transphilosophisch #47

Es ist mal wieder länger geworden. Rick und Maik haben sich das Thema Grenzen vorgenommen und schnell bemerkt, dass man damit – wie auf einem Spinnennetz – zu beinahe jedem Bereich gelangt, der die eine oder andere Kritik nötig hat. Das Ganze gipfelte schließlich in einen argumentativen Frontalangriff gegen die binäre Weltsicht hinsichtlich Geschlecht, die sie regelrecht destroyet haben, Peter, bis nur noch verbrannte Erde und Choas übrig blieb. Ungefähr so wie deine Wohnung immer aussieht kurz vor der neuen Folge. Also wirf den Staubsauger an, lass schon mal ein bisschen Wasser in die Spüle oder Badewanne und dann gönn dir. Gönn dir hart! Die neue Folge nämlich. Diesmal ganz ohne Musik sogar, weil isso halt.

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transphilosophisch #46

In Berlin liefen neulich ein paar schwarz-weiß-rote Kampfgnome gen Reichstag, um für ihre Heimat zu kämpfen. Was für ein Déjà vu! Auch für den Rest der Welt. Deshalb hat das Weddinger Podcastministerium eine Sondersitzung einberufen, um den Begriff „Heimat“ zu diskutieren. Horst Seehofer freut sich da sehr drüber, denn Heimat ist genau sein Ding, wenn auch die Gnome nicht. Oder doch? Vielleicht über drei, vier Ecken? Man kann jedenfalls viel darüber sagen, über Heimat, ergab das Gespräch, aber leider nicht genug, um ein ganzes Ministerium drumherum zu gründen.

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transphilosophisch #45

Mensch Peter, da war was los die Woche sachichdir. Da kackt uns doch allen Ernstes kurz vorm Release die Folge ab? Alles weg! Glaubstes? Und wir am Samstag dann halt so ab ins Studio und ZACK – nochmal von vorn dit janze. Ey, das war was, du. Na ja, jetzt isse ja da, die Folge, und in der sprechen wir dann auch gleich über Verlust und swingen dabei von einem Rant zum nächsten und von da aus aufwärts in den einen oder anderen philosophischen Höhenflug. Ein fast zwei Stunden langer Stepptanz der Sprache ist dadurch entstanden, meisterhaft performt und mit einem 80-sekündigen Schmankerl veredelt. Thematisch überaus passende Bluesmusik liefert diesmal Stefano Ronchi vom Woodoo Studio Berlin.

Findest du gut? Damit wir es uns noch mehr verscherzen können, ohne uns die finanzielle Zukunft zu verbauen, gib uns doch z.B. ’n Käffchen auf ko-fi.com aus oder unterstütze uns regelmäßig auf Patreon, da gibt’s dann sogar krasse Bonusfolgen oben drauf. Ungelogen! Klicke hier, wenn du magst:

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